Tipps zum Mieten eines Wohnmobiles


VW Bulli am Strand im Sonnenuntergang

Der Boom in der Wohnmobilbranche will einfach nicht abreißen, die Zulassungszahlen steigen jährlich weiter und ein Ende ist nicht abzusehen, wem will man es auch verdenken bei den schönen unentdeckten Orten vor der Tür.

Auch unsere Nachbarländer haben viel zu bieten, nehmen wir nur mal die Adria mit ihren zahllosen wunderschönen Stränden, oder wer wollte nicht schon einmal zu den Polarlichtern im Norden?

Was für uns das Reisen mit dem Wohnmobil ausmacht, ist die hohe Flexibilität, wir verbringen ungern den ganzen Urlaub an einem Ort und auch vom Wetter möchten wir uns nichts vorschreiben lassen.

Wer also keine Lust auf Hotelburgen oder überfüllte Städte hat, für den wäre eine Reise mit dem Wohnmobil sicherlich eine Überlegung wert.

Das Mieten eines Wohnmobils bringt einige nützliche Vorteile mit sich

  • man hat einen fest ausgemachten Preis mit dem Vermieter ohne Folgekosten
  • Pflege und Wartung ist Aufgabe des Vermieters
  • man bekommt meistens aktuelle Modelle
  • ein Schutzbrief wird über die Versicherung des Vermieters gestellt

Tipps zum Mieten eines Wohnmobiles, dass sollten Sie beachten


Zeitpunkt

  • Sie sollten sich schon frühzeitig überlegen wann Sie mit dem Wohnmobil verreisen möchten, nicht selten sind die Ferien bereits 9 Monate im voraus ausgebucht und die Idee mit dem Wohnmobil zu verreisen scheitert schon daran, dass Sie keines mehr bekommen
  • sollte dies der Fall sein, schauen Sie in den Nachbarbundesländern nach einem Vermieter, da die Bundesländer unterschiedlich Ferien haben, könnten Sie davon profitieren

die Wahl des Fahrzeuges

  • wie viele Sitz- bzw. Schlafplätze werden benötigt
  • bei der Größe des Fahrzeuges sollte bedacht werden, dass es bei Reisen mit einer Fähre verschiedene Preise je Fahrzeuglänge gibt
  • sind einem seperate Schlafplätze wichtig oder kann man damit leben das man die Sitzecke umbauen muss
  • sollte ein Bad vorhanden sein
  • braucht man Stauraum/ Heckgarage oder Fahrradträger
  • außerdem sollte man beachten, dass für Fahrzeuge über 3,5t ein Führerschein der Klasse C/C1 oder ein       Pkw-Führerschein, der vor 1998 ausgestellt wurde, erforderlich ist

Mietvertrag

  • Fahrer unter 21 Jahren werden oft von Vermietern abgelehnt
  • die Preise variieren je Fahrzeugtyp und Saison sehr, als Tipp wer nicht auf die Ferien angewiesen ist kann sich in der Nebensaison umschauen und kräftig sparen
  • eine Servicepauschale von 100 € - 140 € beinhaltet meistens eine Einweisung in das Fahrzeug, gefüllte Gasflaschen, einen gefüllten Frischwassertank und die Aussenreinigung
  • zu beachten im Mietvertrag wären auch die Freikilometer da es sonst noch teuer werden kann
  • in der Regel ist eine Kaution in der Höhe von 1000-1500€ zu entrichten
  • wie ist das Fahrzeug versichert und wie hoch ist der Eigenanteil
  • oftmals werden Zusatzversicherungen angeboten, die den Eigenanteil senken oder vor Vandalismus schützen
  • möchten Sie Ihre vierbeinigen Freunde mitnehmen, muss das vorher mit dem Vermieter abgesprochen werden, viele Vermietungen verbieten es prinzipiell 
  • Markise, Fahrradträger, Campingmöbel, Geschirr,... die Liste der Zubuchungen ist lang

Fahrzeugübergabe                                                                                                                        

     Für die Übergabe sollte ca. 1h eingeplant werden, hier bekommen Sie eine gründlich Einweisung in das                   Fahrzeug, darüber sollten Sie informiert werden:

  • Schauen Sie sich das Fahrzeug an und halten Sie alle Schäden vertraglich fest, damit es nach dem Urlaub keine Probleme bei der Rücknahme gibt
  • wie befüllt bzw. entleert man den Frischwasser- und Grauwassertank
  • Einweisung in die Elektrik und Gasanlage
  • Entleerung der Kassettentoilette
  • Aufbau der Markise
  • die Sicherung der Fahrräder auf dem Fahrradträger

Reisen mit einem Wohnmobil

Bild von einer Landstraße

der Weg ist das Ziel

Wohnmobil auf Campingplatz
  • das Wildcampen ist heutzutage vielerorts verboten, aber Sie müssen nicht unbedingt auf einem Campingplatz stehen, oftmals reicht auch einfach ein Stellplatz, der kostet nur einen Bruchteil des Preises wie auf dem Campingplatz, hilfreich sind dabei Apps wie "promobil Stellplatz Radar" oder "Stellplatzfinder"
  • beachten Sie das auch noch einiges an Spritkosten und Mautkosten auf sie zukommen wird, gerade in den südlichen Ländern ist das nicht unerheblich
Frau am Steuer eines Wohnmobiles
  • beim beladen des Wohnmobiles ist es wie beim Pkw, die schweren Gewichte nach unten und die Sachen in den Schränken möglichst rutschsicher verstauen, auch beim öffnen der Schränke nach einer Fahrt immer Vorsicht walten lassen, es könnte immer etwas raus fallen und die Arbeitsplatte oder Glasabdeckungen beschädigen und dann wird es teuer
  • das Fahren eines Wohnmobiles ähnelt heut zutage dem eines Pkw's, dass hohe Sitzen wird oft als Vorteil gesehen
  • obacht zu geben ist beim Rangieren eines Wohnmobiles, es empfiehlt sich immer einen Einweiser beim rückwärts Rangieren zu haben (trotz Rückfahrkamera), allzu schnell ist ein großer Stein oder Poller übersehen und dann wird es teuer  
  • Kindersitze können bei den meisten Modellen genutzt werden, nur auf Isofix muss man verzichten 

Wenn man Ausschau nach Panorama Stellplätzen hält, kann man an den schönsten Orten übernachten.

Endreinigung und Rückgabe

  • die Fahrzeuge müssen in der Regel vollgetankt wieder zurück gegeben werden
  • erkundigen Sie sich bei Ihrem Vermieter wie hoch die Endreinigung ist oder ob Sie diese selber durchführen können
  • die Kassettentoilette sollte ebenfalls geleert und gereinigt sein, sonst könnten gegebenenfalls auch hierfür Kosten anfallen
  • den Grauwassertank können Sie an ihrem letzten Stellplatz leeren (es bieten aber auch schon viele Tankstellen an)
  • Sollten keine Schäden am Fahrzeug entstanden sein, sollte es bei der Rückgabe auch keine Problem geben.

Wohnmobile können Sie hier mieten.

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